Die beiden haben mir extrem schnell weitergeholfen, vielen Dank!
Mehrfamilienhaus schnell verkaufen – Notfall-Direktankauf in 4 Wochen
Wenn ein Bankgespräch in zehn Tagen droht, eine Erbauseinandersetzungs-Frist nicht mehr verschiebbar ist oder der Aufsichtsrat einen Stress-Sale beschlossen hat: Notfall-Bewertung in 48 Stunden, verbindliches Festpreis-Angebot in 7 bis 10 Tagen, Beurkundung in Woche 3 bis 4. Wir wissen, dass die Lage unangenehm ist – die Lösung darf das nicht zusätzlich sein.
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So funktioniert der Verkauf
In 4 einfachen Schritten zum Verkauf Ihrer Immobilie
Stunde 0 bis 4: Notfall-Anruf und Eckdaten
Sie rufen direkt an oder schreiben [email protected] mit dem Stichwort Notfall – wir antworten werktags binnen vier Stunden, am Wochenende über die Notfall-Bereitschaft binnen acht Stunden. Wir benötigen Adresse, Baujahr, Wohnflächen je Einheit, aktuelle Jahresnettokaltmiete, Leerstandsquote sowie eine schonungslose Beschreibung des Anlasses: drohende Insolvenz, Erbauseinandersetzungs-Frist, Bankgespräch, Aufsichtsrats-Beschluss zum Stress-Sale, Bürgschaftsinanspruchnahme. Je ehrlicher die Lage geschildert wird, desto präziser können wir Timeline und Preisrahmen einordnen. Vertraulichkeit unter NDA ist selbstverständlich, bevor das erste Detail die E-Mail verlässt.
Tag 1 bis 2: Notfall-Bewertung in 48 Stunden
Wir liefern die Faktor-Range innerhalb von 48 Stunden – nicht in den üblichen 5 bis 10 Tagen. Möglich wird das durch parallele Datenarbeit: Bodenrichtwert, Kaufpreissammlung-Auszug für den Mikromarkt, Mietspiegel-Abgleich und ein erster Drohnen- bzw. Außentermin am Folgetag. Die Innenbesichtigung findet bei klarer Notfall-Indikation am dritten Tag statt, in komprimierter Form von 60 Minuten. Sie erhalten eine schriftliche Indikation mit Multiplikator-Spanne und ehrlichem Notfall-Marktkommentar – inklusive offener Aussage, ob ein Notfall-Direktankauf in Ihrer konkreten Konstellation überhaupt die rationale Wahl ist.
Tag 7 bis 10: Verbindliches Festpreis-Angebot
Spätestens am zehnten Tag liegt das schriftliche Ankaufsangebot vor – mit Fixpreis, transparenter Faktor-Herleitung und einer fairen Notfall-Aufschlags-Erklärung (warum 10 bis 20 Prozent unter Spitzenfaktor statt der regulären 5 bis 15 Prozent). Sie haben 48 bis 72 Stunden für die Rückkopplung mit Steuerberater, Insolvenzberater, Miterben oder Aufsichtsrat. Eine längere Bedenkzeit ist im Notfall-Modus selten gewünscht und meist auch nicht möglich – die Frist im Hintergrund tickt. Wir liefern auf Wunsch eine begleitende Stellungnahme an Bank oder Insolvenzberater, damit das Angebot dort als belastbarer Liquiditätsbaustein anerkannt wird.
Tag 21 bis 28: Notartermin und Eilauszahlung
Bei Annahme des Angebots koordinieren wir den Notartermin so eng wie rechtlich zulässig – regelmäßig in Woche 3 bis 4 nach Erstkontakt. Wir arbeiten mit Notariaten, die kurzfristige Beurkundungen abbilden und Vertragsentwürfe binnen 72 Stunden liefern. Bei sauberer Eintragungslage und vorbereiteter Lastenfreistellung steht die Kaufpreiszahlung 5 bis 10 Werktage nach Beurkundung bereit, in echten Insolvenzvermeidungs-Fällen mit Treuhand-Hinterlegung sogar tagesgleich am Beurkundungstag. Mieterkautionen, Hausverwaltungs-Übergabe und Lastenfreistellung übernimmt unser Notfall-Transaktionsteam in einem Guss.
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Warum direkt an uns verkaufen?
Kein Makler, kein Stress – Ihre Vorteile im Überblick
Insolvenz-Vermeidung als planbarer Liquiditätsbaustein
Wenn ein Bauträger oder eine Bestands-GmbH in 6 bis 10 Wochen vor einer Zahlungsunfähigkeit steht und der Insolvenzverwalter bereits im Hintergrund vorbereitet wird, ist ein klassischer 9-monatiger Investorenprozess kein Werkzeug, sondern eine Illusion. Ein Notfall-Direktankauf liefert ein verbindliches Datum und einen verbindlichen Geldeingang – das Festpreis-Angebot kann gegenüber Bank, Steuerberater oder vorläufigem Insolvenzverwalter als realer Liquiditätsbaustein vorgelegt werden. Selbst ein Discount von 15 bis 20 Prozent ist in dieser Konstellation deutlich günstiger als die Verwertung durch den Insolvenzverwalter, die regelmäßig 25 bis 40 Prozent unter Marktwert endet.
Erbauseinandersetzungs-Fristen einhalten ohne Streiteskalation
Wenn das Nachlassgericht eine Frist gesetzt hat, ein Miterbe Teilungsversteigerung beantragt hat oder eine notarielle Auseinandersetzungsvereinbarung mit Stichtag unterschrieben wurde, bleibt für eine geordnete Vermarktung über sechs bis zwölf Monate schlicht keine Zeit mehr. Ein Notfall-Direktankauf bringt ein, zwei oder fünf MFH binnen vier Wochen zur notariellen Lösung – die Quotenverteilung übernimmt der Notar, das Geld fließt aufs Nachlasskonto, die Erbengemeinschaft kann sich auflösen. Wir kennen die typischen Streitlinien zwischen Halte- und Verkaufswilligen und moderieren bei Bedarf gemeinsam mit dem Nachlassanwalt.
Bestandshalter-Stress-Sale mit Vertraulichkeit gegenüber Bank und Markt
Family Offices, Wohnungsgesellschaften und private Bestandshalter geraten 2026 zunehmend in Stress-Sale-Konstellationen: kippende Anschlussfinanzierungen, gerissene Loan-to-Value-Covenants, Eigenkapitalnachforderungen der Bank, Aufsichtsrats-Beschlüsse zum Bestandsabbau. In all diesen Fällen ist eine offene Vermarktung über JLL, BNP oder Colliers das Falscheste, was passieren kann – die Bank, der Wettbewerb und die eigenen Mieter erfahren binnen Tagen vom Verkaufsdruck und drücken die Preise zusätzlich. Notfall-Direktankauf erfolgt strikt unter NDA, ohne Marktbeobachter-Meldung an BulwienGesa oder Catella, ohne Investorenrundschreiben.
Bankforderungen und Bürgschaftsinanspruchnahmen abwenden
Wenn die finanzierende Bank nach gerissenem Covenant eine Sondertilgung von 800.000 Euro innerhalb von zwölf Wochen verlangt, wenn aus einer Gesellschafter-Bürgschaft 1,2 Mio. Euro fällig gestellt werden oder wenn eine Förderbank Rückzahlungen aus einem Bauträgerprogramm einfordert, hilft kein Brückenkredit zu zwölf bis fünfzehn Prozent. Ein Notfall-Verkauf eines MFH aus dem Bestand erzeugt den Cash, bevor die Bank in die Verwertung geht – und verhindert damit eine Banken-Verwertung, die immer schlechter ausfällt als ein freihändiger Schnellverkauf. Wir koordinieren bei Bedarf direkt mit dem Workout-Team Ihrer Bank.
Diskretion in der Krise – kein Inserat, keine Mieterunruhe, keine Bankalarmierung
Im Notfall ist Diskretion keine Bequemlichkeit, sondern eine Existenzfrage. Sobald ein MFH auf ImmoScout, Capital Investment oder im Thomas-Daily-Newsletter erscheint, wissen Hausbank, Wettbewerb und Bestandsmieter Bescheid. Banken ziehen Bürgschaften vor, Mieter kündigen aus Unsicherheit, Insolvenzverwalter werden hellhörig. Notfall-Direktankauf erfolgt unter striktem NDA vor Datenraum-Zugriff, ohne Veröffentlichung, ohne Maklerausschreibung, ohne Marktbeobachter-Meldung. Mieter werden erst nach Beurkundung höflich angeschrieben – die Krise bleibt im Eigentümerkreis und wird gelöst, bevor sie öffentlich wird.
Einfühlsame Begleitung – wir beurteilen die Lage, nicht die Eigentümer
Notfall-Verkäufe entstehen fast nie aus eigener Schuld: Eine Steuernachzahlung kommt aus einer Betriebsprüfung von 2019, eine Erbauseinandersetzung eskaliert wegen einer Schwägerin, ein Aufsichtsrats-Beschluss erzwingt einen Stress-Sale gegen den Willen der Geschäftsführung, eine Bürgschaft aus 2018 wird unerwartet fällig. Wir beurteilen Eigentümer in solchen Lagen nicht, sondern wir helfen die Lage zu strukturieren. Erste Telefonate sind häufig schwer, weil die Gesamtsituation überfordert. Wir nehmen uns Zeit, klären Optionen jenseits des Verkaufs (Brückenfinanzierung, Teilverkauf, Mieterhöhung) und sagen klar, wenn ein Notfall-Verkauf in Ihrer konkreten Konstellation gar nicht nötig ist.
Warum nicht über einen Makler verkaufen?
Der direkte Weg ist oft der bessere
Makler vs. Direktankauf
- 48h-Bewertung, Festpreis in 7 bis 10 Tagen, Beurkundung in Woche 3 bis 4 (statt: Bieterverfahren 6 bis 12 Monate – im Notfall-Zeitfenster von 4 bis 10 Wochen schlicht nicht durchführbar)
- Null Provision, keine Tippgeber-Honorare – die Verkäuferseite behält jeden Euro (statt: Innenprovision 3,57 bis 7,14 Prozent inkl. MwSt. – im Notfall zusätzliche Liquiditätsbelastung statt Lösung)
- Strikt vertraulich unter NDA – Bank, Markt und Mieter erfahren nichts vor Beurkundung (statt: Inserat auf ImmoScout & Co. alarmiert Hausbank, Wettbewerb und Mieter genau zum falschen Zeitpunkt)
- Notfall-Festpreis 10 bis 20 Prozent unter Spitzenfaktor – planbar deutlich günstiger als Verwertung (statt: Verwertung durch Insolvenzverwalter oder Bank: regelmäßig 25 bis 40 Prozent unter Marktwert)
- Eigenkapital-Ankauf ohne Finanzierungsklausel – Beurkundungstermin ist verbindlich, kein Rückzieher (statt: Käufer mit Finanzierungsvorbehalt – platzt die Bankzusage in Woche 14, ist die Frist endgültig gerissen)
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Was unsere Kunden sagen
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Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Immobilienverkauf
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Mehrfamilienhaus schnell verkaufen im Notfall – Direktankauf in 4 Wochen, wenn die Frist nicht mehr verschiebbar ist
Ein Notfall-Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist etwas grundsätzlich anderes als ein normaler Schnellverkauf. Der reguläre MFH-Schnellverkauf bedient Eigentümer mit 4 bis 8 Wochen Zeitfenster und planbarem Druck – Bestandshalter-Strategiewechsel, Erbauseinandersetzung mit moderater Zeitlinie, Sanierungsstau ohne Eigenkapital. Im Notfall-Modus reden wir über andere Größenordnungen: Eine Insolvenzantragsfrist nach §15a InsO läuft in 14 Tagen ab, das Nachlassgericht hat einen Stichtag in vier Wochen gesetzt, der Aufsichtsrat hat den Stress-Sale für das Quartalsende beschlossen, die finanzierende Bank verlangt eine Sondertilgung in zehn Tagen. In diesen Konstellationen verschiebt sich das gesamte Vorgehen: Notfall-Bewertung in 48 Stunden statt 5 bis 10 Tagen, verbindliches Festpreis-Angebot in 7 bis 10 Tagen statt 14 bis 21, Beurkundung in Woche 3 bis 4 statt 5 bis 7. Der Discount steigt von regulär 5 bis 15 Prozent auf 10 bis 20 Prozent unter Spitzenfaktor – immer noch dramatisch günstiger als die Alternativen Insolvenzverwertung (25 bis 40 Prozent unter Marktwert), Brückenkredit zu 12 bis 15 Prozent oder gerissene Frist mit fünfstelligen Folgekosten. Diese Seite richtet sich an Eigentümer, Geschäftsführer und Erbengemeinschaften, bei denen die Zeit knapp und die Lage unangenehm ist. Wir beurteilen die Situation nicht moralisch – wir strukturieren sie.
Notfall-Anlässe beim MFH – Insolvenzvermeidung, Erbauseinandersetzungs-Frist, Bestandshalter-Stress-Sale, akuter Liquiditätsdruck
Vier Anlasskonstellationen treiben den überwiegenden Teil unserer Notfall-MFH-Mandate. Erstens drohende Zahlungsunfähigkeit nach §17 oder §18 InsO mit Antragspflicht nach §15a InsO – etwa 30 Prozent unserer Notfall-Anfragen. Bauträger mit gekippten Vorverkaufsquoten, Bestands-GmbHs mit gerissenen Loan-to-Value-Covenants, Hotelimmobilien-Eigentümer nach Pandemie-Nachwirkung: Wenn die Geschäftsführung erkennt, dass binnen 6 bis 10 Wochen der Antrag droht, ist die persönliche Haftung das eigentliche Damoklesschwert. Ein Notfall-Verkauf eines bestandshaltenden MFH aus dem Konzern erzeugt Cash, der die Antragspflicht beseitigt und die Geschäftsführung enthaftet. Zweitens Erbauseinandersetzungs-Druck, etwa 25 Prozent: Ein Miterbe stellt Antrag auf Teilungsversteigerung, das Nachlassgericht setzt eine Frist, eine notarielle Auseinandersetzungsvereinbarung enthält einen Stichtag, das Finanzamt hat eine Steuerstundung mit Verkaufsauflage gewährt. Jeder Tag ohne Lösung erzeugt Streit, Verfahrenskosten und Mietausfallrisiko. Drittens Bestandshalter-Stress-Sale, etwa 25 Prozent: Family Offices mit Generationenwechsel, Wohnungsgesellschaften mit Aufsichtsrats-Beschluss zum Bestandsabbau, private Bestandshalter nach gerissenen Bank-Covenants oder Bürgschaftsinanspruchnahmen. Viertens akuter Liquiditätsdruck nicht-strategischer Art, etwa 15 bis 20 Prozent: Steuernachzahlung aus Betriebsprüfung im sechsstelligen Bereich, Rückforderung aus KfW- oder Landesförderbank-Bescheid, Pflichtteils-Auszahlung mit gerichtlich gesetztem Stichtag, fällig gestellte Gesellschafter-Bürgschaft aus einer alten Konstellation. Allen Anlässen gemeinsam: Die Zeit ist eng, eine offene Vermarktung würde die Lage zusätzlich verschlechtern, der Faktor-Punkt ist gegenüber der Frist nachrangig.
Kürzeste realistische Timeline – 4 Wochen Direktankauf, was geht und was nicht
Wir werden regelmäßig gefragt, ob ein MFH in 10 oder 14 Tagen verkauft werden kann. Die ehrliche Antwort: nein, nicht seriös. Die kürzeste belastbare Timeline für einen MFH-Notfall-Direktankauf liegt bei 21 bis 28 Tagen vom Erstkontakt bis zur Beurkundung. Diese 21 Tage sind kein Wunschwert, sondern ein hartes Limit aus drei strukturellen Gründen. Erstens der Notarvertrag: Der Notar benötigt nach Beauftragung 5 bis 10 Werktage für den Entwurf und die zweiwöchige Vorlagepflicht für Verbraucher kann in B2B-MFH-Konstellationen verkürzt werden, aber nicht auf null. Zweitens die Innenbesichtigung und Bewertung: Auch im 48h-Modus müssen Treppenhaus, Heizungsraum und mindestens zwei Beispielwohnungen gesichtet, Mieterliste und Betriebskostenabrechnungen geprüft werden – ein Blind-Ankauf ohne Begehung wäre unseriös und fluchtkapital-affin. Drittens die Lastenfreistellung: Die finanzierende Bank des Verkäufers benötigt 5 bis 15 Werktage, um eine valide Lastenfreistellungsverpflichtung zu erstellen, im Workout-Modus kann das beschleunigt, aber nicht entfernt werden. In der Praxis sieht die belastbare Timeline so aus: Tag 0 bis 1 Erstkontakt und NDA, Tag 1 bis 2 Notfall-Bewertung mit 48h-Indikation, Tag 3 bis 5 Innenbesichtigung in komprimierter Form, Tag 7 bis 10 verbindliches Festpreis-Angebot, Tag 10 bis 14 Annahmefrist und Notarbeauftragung, Tag 14 bis 21 Vertragsentwurf und Lastenfreistellung, Tag 21 bis 28 Beurkundung. Bei sauberer Eintragungslage und Treuhand-Hinterlegung erfolgt die Kaufpreiszahlung tagesgleich am Beurkundungstag, sonst 5 bis 10 Werktage später. Was nicht geht: Beurkundung in 10 Tagen, Kaufpreiszahlung am Tag der Anfrage, Bewertung ohne Innenbesichtigung. Wer Ihnen das verspricht, verkauft entweder eine Illusion oder versucht, einen Mangel zu überspielen.
Notfall-Bewertung in 48 Stunden vs. Standardbewertung in 5 bis 10 Tagen
Eine Notfall-Bewertung ist methodisch derselbe Prozess wie eine Standardbewertung – nur radikal komprimiert und mit höherem internem Ressourceneinsatz. Bei der Standardbewertung beim regulären MFH-Schnellverkauf liefern wir die Faktor-Range nach 5 bis 10 Tagen: Tag 1 bis 2 Datenanalyse, Tag 3 bis 5 Innenbesichtigung, Tag 6 bis 8 Detail-Auswertung, Tag 8 bis 10 schriftliche Indikation mit Kommentar. Im Notfall-Modus laufen diese Schritte parallel. Stunde 0 bis 4: Erstkontakt, NDA, Datenübermittlung. Stunde 4 bis 24: Bodenrichtwert-Auszug, Kaufpreissammlung-Recherche für den Mikromarkt, Mietspiegel-Abgleich, Vergleichsobjekt-Analyse der letzten 18 Monate, parallele Drohnen- bzw. Außenbesichtigung. Stunde 24 bis 36: Komprimierte Innenbesichtigung von 60 Minuten – Treppenhaus, Heizungsraum, Dach, zwei Beispielwohnungen. Stunde 36 bis 48: Faktor-Kalkulation, Risiko-Adjustierung, schriftliche Indikation mit Multiplikator-Spanne, Liegenschaftszinssatz-Annahme, Notfall-Aufschlags-Erläuterung und ehrlichem Marktkommentar. Diese Geschwindigkeit ist nicht Standard, weil sie pro Notfall-Mandat einen kompletten Asset-Manager und einen Investmentanalysten für 48 Stunden bindet. Wir liefern das nur, wenn die Notlage real ist und sich aus den Eckdaten plausibel begründen lässt – nicht, weil ein Eigentümer einfach gerne schnell verkaufen möchte. Eine Notfall-Bewertung ohne tatsächlichen Notfall-Anlass produziert systematisch zu konservative Werte und ist im Zweifel teurer als eine reguläre Bewertung.
Notfall-Aufschlag 10 bis 20 Prozent – wann das immer noch dramatisch günstiger ist als die Alternativen
Der Notfall-Aufschlag erschreckt zunächst: Statt der regulären 5 bis 15 Prozent unter Spitzenfaktor reden wir im Notfall-Modus über 10 bis 20 Prozent. Bei einem MFH mit theoretischem Spitzenwert von 1,8 Mio. Euro ist das ein Notfall-Spread von 180.000 bis 360.000 Euro. Diese Differenz hat drei Gründe: Erstens das verkürzte Bewertungsfenster, das eine konservativere Risiko-Adjustierung erzwingt – wer in 48 Stunden bewerten muss, kann nicht mit 95 Prozent Sicherheit kalkulieren. Zweitens die Notfall-Liquidität: Eine Beurkundung in Woche 3 bis 4 mit Eilauszahlung bindet beim Käufer Eigenkapital, das sonst breiter platziert würde. Drittens die fehlende Verhandlungsposition: Im Notfall-Modus gibt es keinen Bieterprozess, also keine Auf-Verhandlung. Die entscheidende Frage ist nicht, ob der Notfall-Aufschlag schmerzt – das tut er –, sondern was die Alternativen kosten. Eine Verwertung durch den Insolvenzverwalter nach Eröffnung des Verfahrens liegt typischerweise 25 bis 40 Prozent unter Marktwert, weil sie unter Zeitdruck und mit eingeschränktem Käuferkreis erfolgt. Macht 450.000 bis 720.000 Euro Verlust gegenüber Spitzenfaktor – signifikant mehr als der Notfall-Aufschlag. Eine Bank-Verwertung nach Sondertilgungs-Frist endet ähnlich. Ein Brückenkredit zu 12 bis 15 Prozent Zinsen plus 1 bis 3 Prozent Bearbeitungsgebühren kostet bei 1 Mio. Euro Volumen über 18 Monate 200.000 bis 280.000 Euro – plus Risiko, dass am Ende die Lage immer noch nicht gelöst ist und doch verkauft werden muss. Eine gerissene Erbauseinandersetzungs-Frist mit anschließender Teilungsversteigerung führt zu Versteigerungserlösen 30 bis 50 Prozent unter Verkehrswert plus Verfahrenskosten und Streitwerte. In der Vollkostenrechnung kippt die Entscheidung in 80 bis 90 Prozent der Notfall-Konstellationen klar zugunsten des Direktankaufs. Wir rechnen das mit jedem Mandanten transparent durch, bevor das Festpreis-Angebot unterzeichnet wird.
Alternativen prüfen vor dem Notverkauf – Brückenfinanzierung, Teilverkauf, Mieterhöhung
Wir verdienen am Direktankauf, aber wir empfehlen ihn nicht reflexhaft. In etwa 15 bis 20 Prozent der Notfall-Erstgespräche stellt sich heraus, dass der Verkauf gar nicht die rationale Lösung ist – sondern eine der drei Hauptalternativen besser passt. Erstens Brückenfinanzierung. Spezialisierte Mezzanine-Geber, Immobilien-Bridge-Fonds und Family-Office-Privatdarlehen finanzieren MFH-besicherte Brückenkredite mit 60 bis 80 Prozent Beleihungsauslauf zu Zinssätzen von 8 bis 14 Prozent und Laufzeiten von 6 bis 24 Monaten. Sinnvoll, wenn die Liquiditätslücke kurzfristig ist (Steuernachzahlung, Pflichtteils-Auszahlung, Anschlussfinanzierungs-Pause), die laufende Cashflow-Lage des MFH aber strukturell intakt ist. Sinnlos, wenn der Cashflow strukturell kippt – dann ist die Brücke nur ein teurer Aufschub. Zweitens Teilverkauf. Etablierte Teilverkaufs-Anbieter und private Co-Investoren übernehmen einen Anteil von 25 bis 50 Prozent am MFH gegen Sofortzahlung des entsprechenden Kaufpreis-Anteils. Sie behalten 50 bis 75 Prozent Eigentum, lösen aber den dringend benötigten Cash. Vorsicht: Laufende Nutzungsentgelte von 3 bis 6 Prozent p.a. auf den verkauften Anteil sind häufig fällig, das relativiert den Vorteil. Sinnvoll bei langfristigem Halteinteresse mit punktuellem Cash-Bedarf, mit Vertragsprüfung durch Anwalt unverzichtbar. Drittens Mieterhöhung und Modernisierungs-Refinanzierung. Bei Beständen unter Mietspiegel bietet §558 BGB Mieterhöhungspotenzial bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete, §559 BGB erlaubt Modernisierungsumlage von acht Prozent p.a. der Modernisierungskosten auf die Jahreskaltmiete. Eine durchgeführte Modernisierung kann den Bestandswert deutlich heben und gleichzeitig die Bank-Beleihungsbasis stärken, sodass eine erweiterte Anschlussfinanzierung möglich wird. Voraussetzung: Reserve im Mietspiegel, baulich umsetzbares Modernisierungspotenzial, Zeitfenster von mindestens 12 bis 18 Monaten – im echten Notfall mit 4-Wochen-Frist also nicht einsetzbar. Wir prüfen diese drei Alternativen mit jedem Notfall-Mandanten ehrlich, bevor wir das Festpreis-Angebot finalisieren. Im Zweifel sagen wir auch ab.
Notfall-Anfrage starten – direkter Draht, NDA, 48h-Bewertung
Eine Notfall-Anfrage bei P1 Immo läuft anders als eine reguläre Anfrage. Sie schreiben [email protected] mit dem Betreff Notfall MFH oder rufen direkt an – werktags binnen vier Stunden Rückmeldung, am Wochenende über die Notfall-Bereitschaft binnen acht Stunden. In der ersten Antwort senden wir eine wechselseitige NDA und eine kompakte Eckdaten-Liste: Adresse, Baujahr, Wohnflächen je Einheit, aktuelle Jahresnettokaltmiete, Leerstandsquote, Anlasshinweis. Sobald die NDA gegengezeichnet ist und die Eckdaten vorliegen, startet das 48h-Bewertungsfenster: Datenanalyse, Außenbesichtigung, Innenbesichtigung von 60 Minuten und schriftliche Faktor-Indikation mit Multiplikator-Spanne und Notfall-Marktkommentar. Bis zur Unterschrift beim Notar entstehen Ihnen keine Kosten – die Bewertung, das schriftliche Festpreis-Angebot und sämtliche rechtliche Vorbereitung sind unverbindlich und kostenfrei. Wir liefern auf Wunsch eine begleitende Kurz-Stellungnahme an Bank, Steuerberater, Insolvenzberater oder Nachlassanwalt, damit das Festpreis-Angebot dort als belastbarer Liquiditätsbaustein anerkannt wird. Sollten wir zu der Einschätzung kommen, dass eine der Alternativen Brückenfinanzierung, Teilverkauf oder Mieterhöhung in Ihrer Konstellation rationaler ist, sagen wir das offen und vermitteln auf Wunsch passende Ansprechpartner. Notfall-Mandate werden im Investmentteam priorisiert behandelt, der Erstkontakt erfolgt direkt mit dem zuständigen Asset-Manager, nicht über eine vorgelagerte Vertriebsstruktur. Kontakt: [email protected], Stichwort Notfall MFH. Werktagsbestätigung binnen vier Stunden, Faktor-Indikation in 48 Stunden, verbindliches Festpreis-Angebot in 7 bis 10 Tagen, Beurkundung in Woche 3 bis 4. Vertraulichkeit, Eigenkapital-Sicherheit und Notfall-Priorisierung sind die drei Grundpfeiler unseres Notfall-Modus.
MFH-Städte und weiterführende Themen
Direktankauf vor Ort und passende Themen-Hubs